Mein Name ist Katarzyna Tymek und ich bin seit 2009 lizenzierte Stadtführerin. Ich organisiere und leite Führungen durch Posen und die Piastenstraße – die Art von Führungen, an denen ich selbst gerne teilnehmen würde. Ich möchte, dass ein Stadtspaziergang mit mir ein Vergnügen ist und dass sich meine Gäste an die Bilder und Geschichten der Tour erinnern. Ich liebe Anekdoten – sie sind es, an die man sich erinnert. Ich versuche, den Inhalt und das Programm der Führung auf bestimmte Gruppen und Personen zuzuschneiden – eine Schulgruppe wird etwas anderes von mir hören als ein Firmenmitarbeiter auf einem Teambuilding-Spaziergang.

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Museum des Alten Poznań

In Poznań gibt es mehrere Dutzend Museen und museale Einrichtungen – und vor Kurzem ist ein weiteres hinzugekommen. Eines, das wirklich außergewöhnlich ist.

Wenn du denkst, Geschichte bestehe nur aus trockenen Jahreszahlen und leeren Sälen, dann kann dich das Museum des Alten Poznań schon gleich am Eingang überraschen. Zu Beginn wartet eine ungewöhnliche Aufgabe: Der Eintritt erfolgt durch das eigene Prägen eines Tickets in Form einer Münze – eines Denars von Bolesław dem Tapferen mit der erstmals verwendeten Aufschrift Poznań. Und Vorsicht: Das ist gar nicht so einfach, wie es aussieht!

Die Ausstellung ist weit mehr als eine chronologische Darstellung der Stadtgeschichte. Sie erzählt eine Geschichte voller Figuren, Legenden und überraschender Wendungen – wie ein guter Film. Besucher lernen die Legende von Lech, Czech und Rus kennen, drei wandernden Brüdern, deren Entscheidungen der Überlieferung nach zur Entstehung des Namens Poznań führten.

Im weiteren Verlauf begegnet man bekannten historischen Persönlichkeiten: Mieszko I., der mit der Taufe den europäischen Weg des polnischen Staates einleitete, sowie Bolesław der Tapfere, für den Poznań eines der wichtigsten Machtzentren war.

Doch das ist noch nicht alles – es gibt auch Geschichten mit Gänsehautfaktor. Legenden vom Golem, der angeblich die jüdische Gemeinschaft schützen sollte, bevor sich sein Schicksal der Kontrolle entzog, sowie Erzählungen über Gelehrte und Visionäre, die mit der Stadt verbunden waren.

Die gesamte Ausstellung wirkt wie ein Spaziergang durch die Jahrhunderte, bei dem sich der Alltag der früheren Einwohner Poznańs mit großen Entscheidungen und Mythen verbindet, die Großpolen und Polen geprägt haben – erzählt mit Schwung und einem feinen Sinn für Humor.

Das Museum des Alten Poznań liegt nur 250 Meter vom Alten Markt entfernt, im Herzen der historischen Altstadt. Es ist ein idealer Ausgangspunkt für alle, die sich fragen, was man in Poznań sehen sollte, und ihre Eindrücke vor der weiteren Stadterkundung einordnen möchten.

Dank der Nähe zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten eignet sich das Museum hervorragend als Einstieg in eine Stadtführung durch Poznań. Nach dem Besuch fällt es leichter, den historischen Kontext der Orte zu verstehen, an denen man beim Spaziergang über den Alten Markt, durch Ostrów Tumski oder durch die ehemaligen Stadtviertel vorbeikommt.

Im Rahmen des Angebots von Go2Poznań kann das Museum der erste Halt einer thematischen Führung oder der klassischen Route „Poznań – die Wiege Polens“ sein. Eine gute Wahl sowohl für Erstbesucher als auch für alle, die einen vertieften Blick auf die Geschichte der Stadt werfen und Poznań mit einem erfahrenen, lokalen Stadtführer entdecken möchten.

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